Drum prüf ich, was ich ewig denke...

...und worauf meinen Blick ich lenke

Viel zu früh aufgewacht hatte ich heute morgen keine Lust auf zersetzende Grübelei und bin spontan um halb vier in der Früh bereits in die Rolle der Handelnden geschlüpft. Da ich glücklicherweise gestern in einer Art von Erleuchtung die Erkenntnis hatte, dass ein funktionierender Wasserkasten im Bad den Gang zur Toilette vermutlich nicht nur für mich*(1) entspannter gestalten könnte, hatte ich die Umsetzung zur Lösung dieses Problems endlich gestartet. Und da es sich allem Anschein nach lediglich um eine  höchst profane Verkalkung handelte, benötigte die leidvolle Angelegenheit zunächst neben einer großen Portion Essigwasser nur den Faktor Zeit. Also gab ich als erste Handlung des heutigen Tages auch diesmal nicht mehr der Angst um mein weiteres Fortbestehen den Vorrang, sondern ich ging wie mittlerweile länger schon üblich in die gestern bereits wunderbar vorbereitete Aktivität. Nun habe ich wieder ein funktionierendes Wasserklosett und eine unerwartete Synchronizität gab es für mich sogar noch obendrauf. Denn lustigerweise bekam ich in der vergangenen Nacht ein fettes "Gefällt mir" auf einen meiner Kommentare im Tubeversum, der genau diese Handlungsweise (handeln statt heulen) empfiehlt und das ist in meinen Augen pure Magie.
In mein kleines Mikrofon gesungen habe ich heute auch bereits testweise, dies jedoch mit nur mäßigem Erfolg. Da ich jedoch dringend einige Tonschnipsel benötige, um daraus wieder einen schrägen Content für meine fantastische Sternensaga zu gestalten, werde ich dahingehend nicht schüchtern bleiben dürfen. Und das, obwohl meine Stimme ersten Probeaufnahmen zufolge derzeit leider meist eher durch müde Brüchigkeit besticht, als dass man von einem starken Energiefeld sprechen könnte. Wenn man das Reden (oder lautes Singen) nicht gewöhnt ist, dann passiert sowas aber leider. Es hatte jedoch schon immer den Vorteil, das Prinzip "Üben, bis der Arzt kommt" für sich arbeiten zu lassen. Erstens gewöhnt man sich tatsächlich schneller an neue Gegebenheiten, als man üblicherweise (unbewusst) denkt. Wer zudem wie ich erkannt hat, dass die eigene Stimme nicht halb so wertlos ist, wie man es als Kind möglicherweise eingetrichtert bekam, dann kann man sich eigentlich nur noch nach vorne orientieren. Oder was sagt ihr dazu? Schreibt doch gerne mal eure Meinung zum Thema Selbstfürsorge in Verbindung mit innerem Wachstum in die Kommentare - es muss ja nicht auf meiner Seite sein*(2)!

*(1) bisher wusste zwar noch niemand in meinem Umfeld, dass es überhaupt Probleme mit einem Defekt in der Klospülung gab. Ich erwähnt es jedoch in einem meiner Berichte, fragt mich jetzt aber nicht, in welchem. Und da ich ja nun schon seit Längerem laut nach einer möglichen Liebe rufe, darf ich meine eigene Belastbarkeit (die dann einfach mit dem Eimer die Spülung simuliert hat) nicht mehr zum alleinigen Maßstab machen. Im Übrigen ist es ohnehin netter, auch von sich selber nicht immer alles gnadenlos abzuverlangen - dazu werde ich jedoch in einem späteren Artikel Stellung beziehen.

*(2) Aufmerksame Besucher wissen bereits, dass es bei mir kein Kommentarspaltengedöns gibt; es dieses nie gab und dass dies auch in Zukunft so bleiben wird. Ist einfach besser so.

18.05.2026

18:30