Liebe Leute, heute möchte euch der Captain selbst mit einigen kurzen Worten erfreuen und sich gleichzeitig erneut für die entgegengebrachte Anteilnahme bedanken. Die Heilung der eskalierten Wunde war unerwartet langwierig, kräftezehrend und insgesamt sehr aufschlussreich. Dass man nun bereits von einem großen Erfolg sprechen kann, hängt jedoch ganz besonders von der Nervenstärke ab, die im geplagten Körper aktiviert wurde und dies hängt mit der langjährigen Erfahrung im Umgang mit Schmerzen zusammen. Ja, meine Lieben, als Captain hat man schon so manche Schlacht geschlagen und dadurch können sich Erschütterungen nicht mehr allzu negativ auswirken. Vielmehr wurde auch aus dieser Angelegenheit wieder etwas sehr Positives gezogen und das Vertrauen in die wundersamen Heilkräfte des Körpers konnte erneut gefestigt werden. Man muss jedoch an dieser Stelle in aller Deutlichkeit einmal sagen, dass es nicht möglich ist, die Natur dauerhaft zu überlisten. Wer also mit einem weiblichen Körper geboren wurde, der kann schon rein optisch nicht so kämpfen wie ein Mann. Es ändert auch nichts, wenn man sich Hosen anzieht und dann so tut, als ob das doch der Fall wäre. Denn sobald man an den entsprechenden Merkmalen der biologischen Hülle getroffen wurde, erkennt man den Unterschied zu gewöhnlichen Verletzungen. Was diese verklausulierte Aussage uns damit eigentlich sagen möchte, bedeutet einfach nur, dass die weibliche Brust unserer Erfahrung nach nicht in eine Rüstung gehört und dort auch nicht wirklich sicher ist. Aber dazu wird es demnächst mal einen eigenen Artikel geben. Wir wollen nämlich außerordentlich gerne dazu beitragen, dass das leidige Thema "Gleichberechtigung" endlich mal etwas von seinem falschen Glanz verliert und uns zudem auch eindeutig bezüglich der allumfassenden Gleichschaltung* positionieren. Heute bleibt es jedoch einfach nur bei der Freude über die Wunder der Natur und dass diese immer das Richtige tut.
*Wenn man alle Farben einfach wild zusammenkippt, dann erhält man leider kein attraktives Bunt, sondern es entsteht lediglich ein unschönes, kackfarbenes Braun. Echte Künstler wissen das, davon sind wir überzeugt und wir vermissen diese schmerzlich.
In Absprache mit der fantastischen Crew wurde erneut beschlossen, dass wir völlig transparent mit dem Thema rund um die Erkrankung des Captains und die daraus resultierenden Beeinträchtigungen umgehen werden. Es wurden nämlich mit der Zeit gewisse Stimmen laut, die den sich in die Länge ziehenden Prozess nicht richtig einordnen konnten und daher die Abwesenheit der obersten Führung zuletzt stark bemängelten. Wie nun aber bereits eingangs zu lesen war, lag das ursächliche Problem in der weiblichen Anatomie der Protagonistin begründet. Und dieser ist es im Laufe ihres ereignisreichen Lebens leider noch immer nicht gelungen, sich ein oder zwei Paar zusätzlicher Arme wachsen zu lassen. Es war nämlich zum Schutz der betroffenen Körperstelle dringend erforderlich, diese so schonend wie nur eben möglich zu verpacken. Da nun jedoch alles, was Stoff war, zu schmerzhafter Reibung führte, musste der Captain tatsächlich immer wieder selber Hand anlegen. Dies war der Heilung absolut zuträglich, es erzeugte jedoch ziemlich aufregende Bilder, so dass zumindest der männliche Teil unserer Mitarbeiter gewissermaßen gedanklich hätte abschweifen können. Als verantwortungsbewusste Schiffsleitung haben wir die Frau Kapitänin sich daher verborgen vor den Augen aller auskurieren lassen. Wir bitten darum, dies zu entschuldigen und richten gleichzeitig einen Gruß in die dafür vorgesehenen Ohren: "Helfende Hände sind uns immer willkommen!"