1. Logbucheintrag von Captain Sheedy auf der Explorer One

Veröffentlicht am 20. Februar 2026 um 16:28

Wir konnten den Exoplaneten Beteigeuze drei im nördlichen Alphaquadranten aus dem Zack-Pau-Sternensektor pünktlich (mit unbedeutenden, kleineren Abweichungen) verlassen und befinden uns nun auf dem Weg zur tausende, meist ungezähmter Lichtjahre entfernten Basisstation der noch jungen Sternen-Konföderation Aurora, deren legendäres "Hoch die Hände, Sonnenwende" bereits in kürzester Zeit viral ging. Uns erreichte nämlich kürzlich eine stratobinäre Nachricht mit der dringenden Bitte, unsere in zahlreichen Schlachten gewonnene Expertise in einem interstellaren Konflikt epischen Ausmaßes zur Verfügung zu stellen, was wir natürlich ohne zu Zögern zugesagt haben. Der an uns ergangene Ruf kam uns tatsächlich sogar sehr willkommen, da wir aufgrund von unerklärlichem Heimweh gleich mehreren Mitgliedern unserer phantastischen Crew ihren seit Monaten fälligen Jahresurlaub gezwungenermaßen freiwillig einräumen müssen. Unser erster Offizier Commander K. W. Schneider wird sich zudem im Dienste der Allgemeinheit einer auf mehrere Wochen veranschlagten Fortbildungsmaßnahme unterwerfen, so dass wir die Zeit zur Pflege unseres rasanten Sternengleiters nutzen wollen. Dieser hat doch mehr gelitten, als uns bewusst war; zudem geht uns der Treibstoff aus und das gute Bier haben wir leider auch schon längst verpöttet*.

*Verpötten: das, Verb, Kasus Nominativus - bedeutet so viel wie: "Das Zeug kann man doch keinem Esel ins Ohr schütten; das müssen wir uns wohl alles selber reinziehen, runtergurgeln, hinter die Binde kippen, über die Leber schlürfen, einen schöppeln, auf die Lampe gießen oder sich einen abschädeln"

Aspirin zur liebevollen Pflege der angeschlagenen Synapsen findet man übrigens in den meisten Haushalten im Notfall-Arzneiköfferchen und wer schlau ist, der schmeißt sich die Teile ganz lässig schon während des Saufens ein. Funfact am Rande: Die ganz schlauen Füchse unter uns, die ihre Notfallschokolade durch Notfallmöhren ersetzt haben, sollten übrigens mittlerweile erfreut festgestellt haben, dass seither tatsächlich gar nicht mehr so viele Notfälle aufgetreten sind. Wir lieben es, wenn ein Plan funktioniert. 

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