Ich bin bereit, ich bin in Form

Ich bin bereit, ja ganz enorm

Sanfte Grüße, meine Freunde des kritischen Denkens - diese schönen Worte habe ich mir heute mal vom lieben Kolja geborgt, der mit seinem Kanal "Aktien mit Kopf" für aufschlussreiche journalistische Informationen sorgt und damit immer eine große Reichweite erzielt. Man kommt im Kommentarbereich zudem sehr gut mit anderen Leuten in Kontakt und der Umgang miteinander ist überwiegend freundlich. Trolle findet man natürlich überall und leider gibt es auch solche, wie es derzeit beim sportlichen Tarot-Widder der Fall ist. Dort treibt nämlich eine sehr üble Figur ihr Unwesen, deren Profilbild ein nacktes Hinterteil darstellt und ein Arsch ist diese Person in der Tat. Denn soweit ich es bisher erkennen konnte, kapert das Mistvieh jeweils den Kommentar einer anderen Person und postet dann nicht nur exakt 1:1 das Gleiche, sondern scheint damit auch noch ganz gut Likes zu generieren. Da fragt man sich nicht nur, was das soll, sondern es ist zumindest für mich selbst ein weiterer Grund, mich vom Kommentieren auf diesem Kanal überwiegend fernzuhalten. Das tut mir zwar sehr leid für den feedbackpositiven Manuel, aber ich werde ihm dafür heute hier auf meiner kleinen Seite eine energetische Signatur widmen, welche sich auf sein gestriges Video bezieht.
Dieses kam als eine jener Synchronizitäten, welche man weder simulieren, noch kopieren kann und es steht mit meiner inneren Einstellung bezüglich Eigenwert, Wohlstand und dankbarer Empfänglichkeit im Zusammenhang. Denn lustigerweise habe ich gestern verstärkt über eine Erklärung darüber reflektiert, weshalb ich mir einerseits sehr gerne ein Leben in gehobenem Standard kreieren würde und welche Befürchtungen mich andererseits davon immer noch abhalten. Die Angst vor Verlust ist natürlich die treibende Kraft hinter meiner (unbewussten) Ablehnung von Fülle und Leichtigkeit. Und genau das war auch die Frage des Widders: "Warum nicht DU und warum nicht JETZT?". Ich könnte nun Lieder darüber singen, wie mir im Elternhaus immer alles gestohlen wurde, aber es würde euch liebe Leser vermutlich tief verstören und das möchte ich nicht. Als kleines Beispiel werde ich aber trotzdem zwei Anekdoten zu Papier bringen müssen, damit man eine ungefähre Ahnung von den mir entgegengebrachten Grausamkeiten erhält. Diese werden auch dazu betragen, meine Gründe für den Verzicht auf eigene Kinder zu erläutern; was jedoch keine Rechtfertigung darstellen soll.
Beide Begebenheiten spielten sich zu Beginn der 80er-Jahre ab und es ging jeweils um mir entgegengebrachte Geschenke. Der erste Fall ist in diesem Zusammenhang der herzlosere und dass ich nun davon berichten werde, stellt eine Premiere dar. Und zwar handelt es sich um ein Ereignis, welches ich als 15-Jährige erlebte und nie wirklich überwinden konnte. Ich war zu jener Zeit auf der Hauptschule in der neunten Klasse und in dieser war ich leider ohnehin die ungeliebte "Neue", was schon schwierig genug war. Zu der Zeit war es also bei den Mädels total hip und angesagt, weiße Herrenhemden zu tragen und ich hätte gerne bei diesem Trend mitgemacht. Kleidungstechnisch lag ich nämlich immer ganz weit hinten, da ich die Klamotten meiner jüngsten Tante auftragen musste. Jene war vier Jahre älter als ich und dieser Umstand wird auch das zweite Beispiel betreffen. Da ich nun jedoch keine Chance sah, meinem Vater eines der begehrten Objekte abringen zu können, wandte ich mich damals an seine Schwägerin. Der Bruder meines Vaters war zu dieser Zeit bereits stinkreich und hatte den Schrank voll mit der schönsten Bekleidung. Wir waren dort zu Besuch und nachdem ich nun meine Tante Dagmar mit jenem kleinen Problem betraut hatte, drückte mir diese beide Arme voll mit ausrangierten Hemden meines Onkels. Es war zwar kein einziges reinweißes Stück dabei und vom Schnitt her waren sie ebenfalls nicht ganz so, wie von mir gewünscht. Denn der schöne Horst trug damals taillierte, bunt bedruckte Edelhemden aus der Boutique und daher war ich über meine Beute natürlich trotzdem glücklich. Der Segen hielt jedoch nicht lange. Denn kaum waren wir zu Hause, da entwendete meine Mutter mir diesen Schatz mit einem zornesroten Gesichtsausdruck und den hasserfüllten Worten: "Gib das her! Dein Vater braucht die Hemden dringender als du!" Gegenwehr hatte man mir zu diesem Zeitpunkt schon lange abgewöhnt, aber der Schmerz war natürlich trotzdem schier unerträglich.
Die zweite Sache betraf eines jener damals ebenfalls schwer angesagten Teeservices aus Steingut, welches ich bei einem Kumpel meiner jüngsten Tante gesehen hatte und mich spontan darin verliebte. "Wenn du es nicht mehr brauchst, dann kannst du es gerne in meine Richtung werfen!" - so etwa waren meine Worte zu ihm und es war mehr als Scherz gemeint. Wie groß war mein Erstaunen, als ich es eines Tages bei uns im Keller entdeckte und zwar auf einem der obersten Regale. Auf meine Frage, ob es das vom Robert sei und daher eigentlich in meine Hände gehören würde, musste meine Mutter Farbe bekennen und gab es mir dann auch widerstandslos. Leider war es mir aber nicht mehr möglich, einen Dank in Richtung des edlen Spenders zu senden, da dieser zu jenem Zeitpunkt bereits umgezogen war. Anhand jener beiden Begebenheiten kann man nun aber bereits ganz gut erahnen, wie es mir in meine Elternhaus all die Jahre ergangen ist. Davon, wie man meine schöne Energie für seine eigenen Zwecke missbrauchte und mich all meiner Kraft beraubte, werde ich jedoch ein anderes Mal erzählen.
Zum Abschluss für heute möchte ich stattdessen nun die eingangs erwähnte Frage des Widders beantworten (welcher diese zum Ende seines Videos sehr resolut zum Ausdruck brachte) und ich werde dafür ein sehr berühmtes Zitat bemühen. Und wer könnte dieses besser zu Protokoll geben, als der "Urheber" selbst?

07.08.2026 / 06:43