Nachts ist es kälter als draußen
Die sogenannten Antiwitze sind eine relativ moderne Erscheinung, welche mehrere Stilmittel verwenden, die man so bei den klassischen Witzen nicht finden wird. Antiwitze leben nämlich von ihrer völligen Sinnlosigkeit, enttäuschten Erwartungen und einer reichlich flachen Pointe. Dabei sind sie meistens so schlecht, dass sie schon wieder gut sind, was man an den nun folgenden Beispielen schnell erkennen wird:
Treffen sich zwei Jäger. Beide tot. - - - Geht ein Mann an einer Bar vorbei. - - - Was ist grau und kann fliegen? Ein grauer Vogel. - - - Was macht ein Clown im Büro? Faxen. Etc-pp. Ich habe diese kurze Erläuterung heute mal vorgeschoben, da ich mich wieder mit mehreren Problemen gleichzeitig konfrontiert sehe. Denn zum einen besteht die erste Aufgabe vor dem Verfassen eines neuen Beitrags für mich immer im Finden einer passenden Überschrift. Diese ist schließlich nicht nur wichtig, um den Leser neugierig auf den Inhalt zu machen. Man muss ja auch selber einem gewissen Fahrplan folgen, selbst wenn man eigentlich ohne besonderes Konzept arbeiten möchte. Was die Sache in meinem Fall jedoch noch mal zusätzlich verschärft ist der Gebrauch von Wordpad (Ich berichtete schon davon). Denn bevor ich mit dem Schreiben beginne, lade ich mir ein auf meine Bedürfnisse abgestimmtes Dokument auf die Arbeitsfläche und damit beginnt bereits die erste Schwierigkeit. Das hängt mit der Speicherfunktion des Programmes zusammen, welches per Standard-Einstellung ungefragt immer sämtlich Neuerungen erfasst. Wenn ich also in meinem präparierten Blanko-Papier die ersten Worte geschrieben habe und vergesse, dieser Arbeit einen eigenen Namen zu geben, wird nicht erst beim Klicken auf den "Speichern"-Button mein leeres Dokument zerstört. Das ist jedoch ein Problem, welches vermutlich nur in diesem Programm auftritt. Denn ich lege einen gewissen Wert auf eine ganz bestimmte Schriftart und diese lässt sich im Wordpad nicht allgemeingültig festlegen. Rufe ich also einfach ein neues Dokument auf, dann muss ich unter anderem erst wieder meine Schrift umständlich einstellen und auch den Zeilenabstand entsprechend neu definieren.
Daher beginnt für mich jeder neue Text tatsächlich mit der Überschrift. Das geht zwar ein kleines bisschen zu Lasten der Spontanität, allerdings handelt es sich bei diesem Problem eigentlich nur um ein Jammern auf hohem Niveau. Und die Kernaussage des heutigen Eintrags entspricht tatsächlich im vollen Umfang der Schlagzeile. Denn es ist inzwischen schon wieder so richtig ungemütlich kalt in meinem Haus und ich bibbere daher leider bereits seit Tagen ein bisschen vor mich hin. Was das bedeutet, kann man sich ja denken. Hast du denn keine Strickjacke? Leider habe ich jedoch wirklich nicht mal im Ansatz das, was man eine gute Garderobe nennen kann und die Kälte meines Hauses machte mir bereits vom ersten Jahr an zu schaffen. Das soll nun jedoch kein Klagelied werden. Immerhin habe ich ja noch immer ein Dach über dem Kopf und das ist heutzutage gar nicht mehr so selbstverständlich. Wenn einem jedoch auf der YT-Startpage bereits vor dem Frühstück das feiste Gesicht von einer der größten Verbrecherinnen aller Zeiten entgegenblickt, dann läuft die eigene Gleichmut trotzdem Gefahr, sich in Luft aufzulösen. Was hat diese Frau (die niemals eine Mutti war) sich nur dabei gedacht, unser Land so ungerührt dem Wahnsinn preiszugeben?
Mir wird mittlerweile schon schlecht, wenn ich die inzwischen häufiger in Rudeln auftretenden Jungmänner südländischer Natur vor meinem Fenster vorbeiziehen sehe und das geht längst nicht mehr nur mir so. Selbst die üblicherweise mit Scheuklappen behafteten Nachbarn haben bereits diese Veränderungen registriert - nichts zuletzt deshalb, weil ich sie nun jeweils fleißig darauf hinweise. Denn es kam erst gestern morgen wieder zu einer kleinen Begebenheit, die für sich alleine betrachtet harmlos wirkte. Aber inzwischen fragt man sich mit einer gewissen Beklemmung im Hinterkopf, warum zur Hölle eine Gruppe junger "Migranten" sich in Beobachterhaltung positioniert und den Eindruck erweckt, als würden sie irgendwie heimlich die Straße ausspionieren. Diese in ihrem Auftreten überaus respektlosen Jugendlichen verhalten sich dabei fast schon so, als wollten sie ihren künftigen Besitz begutachten und das ist längst keine reine Einbildung mehr. Denn wer das Geschehen in unserem zerstörten Land aufmerksamer verfolgt, dem wird die Schieflage spätestens in der Rechtsprechung bewusst. Gerne lasse ich mir daher erstens den Vorwurf gefallen, ich wäre meinerseits nur ein "rechtsradikales" Opfer der eigenen alternativen Echoblase. Andererseits kann es nämlich eigentlich nicht sein, dass beispielsweise die längst bekannte und weiterhin verschwundene Helferin des Stademörders vom System geschützt wird, denn das ist absolute Korruption in ihrer Reinform. Und diese sollte sich eigentlich kein anständiger Bürger einfach so gefallen lassen, wozu immer mehr Leute tatsächlich auch nicht mehr bereit sind. Der Widerstand wächst täglich und das finde ich wirklich wunderbar. Mein Haus wird zwar nicht wohnlicher dadurch, aber das Herz öffnet sich wieder leise in Richtung Gemeinschaft, was ja auch irgendwie wärmt. Jetzt fehlen eigentlich nur noch die Arme, die mich von hinten liebevoll umfassen, denn diese wurden mir auf der geistigen Ebene bereits versprochen. Und das führt mich zum Abschluss meines heutigen Postings zu einem besonders flachen Witz der Neuzeit und der geht so: Habe meinen Chef gefragt, ob ich heute zwei Stunden später kommen darf. Er: "Träum weiter!" Voll nett von ihm.
Okay, einen habe ich noch: "Wenn ich Kaffee trinke, kann ich nicht schlafen." - "Bei mir ist es genau umgekehrt. Wenn ich schlafe, kann ich keinen Kaffee trinken!"
24.08.2026 / 08:55