Carl Jung wäre stolz auf mich
Lieber Leser, wenn du mir bis hierher gefolgt bist, dann wird dir die Brisanz meiner derzeitigen Lebensphase durchaus bekannt sein. Sicherlich konntest du zudem bereits bemerken, dass ich zwar alleine, aber nicht ganz hilflos bin. Möglicherweise konntest du ebenfalls längst meine Neigung zur Reflexion erkennen und du wirst wohl auch schon mit meinem spirituellen Wesen vertraut sein. Daher wirst du dich kaum darüber wundern, dass ich neben meiner positiven Einstellung gegenüber dem Stoizismus auch eine große Anhängerin der Lehren von Carl Gustav Jung bin. Vielleicht wird es dich daher überraschen zu hören, dass es im Leben jenes überaus klugen Mannes tatsächlich ebenfalls eine längere Zeit der Dunkelheit gab, die der meinen nicht ganz unähnlich scheint. Es dürfte dich daher genauso freuen wie mich, dass diese schwierige Phase für das Schaffen unseres genialen Denkers im Nachhinein betrachtet der wichtigste Abschnitt überhaupt war. Denn aus den Erkenntnissen jener Periode resultiert sein größtes Werk, was nicht zuletzt auch dem Verlust seiner langjährigen Freundschaft mit Sigmund Freud geschuldet war.
Man soll sich daher nicht über Gebühr in der Dunkelheit verlieren, da jene zwar heraufordernd, aber nicht endgültig ist. Und diese Erkenntnis deckt sich schließlich auch mit meinen bisherigen Erfahrungen, von denen man ja bereits so einige zu lesen bekam. Nachdem ich nun erst gestern wieder etwas erleben musste, das meine Fähigkeiten der Hellsicht eins zu eins bestätigte - auf traurige Weise zwar, aber immerhin - konnte ich plötzlich erleben, wie mir in diesem Moment ein Stein vom Herzen fiel. Denn nun weiß ich, dass ich nicht verrückt bin, sondern einfach nur extrem hoch veranlagt. Ich bin tatsächlich dazu in der Lage, Informationen aus anderen Zeitlinien zu empfangen - allerdings habe ich natürlich keinen Einfluss auf diese. Sonst wäre ich längst mehrfacher Lottomillionär. Ob das jedoch so gut wäre, steht auf einem anderen Blatt. Und ohne entsprechende Partner an meiner Seite wäre mir das sowieso zu gefährlich. Außerdem kann das Leben auch kurz sein, wie wir nun wieder erfahren mussten. Denn nachdem ich mich gestern noch mit der Community bezüglich gewisser Fernsehgewohnheiten ausgetauscht hatte und dahingehend zu Protokoll gab, auf dieses Vergnügen bereits seit 2013 zu verzichten, reflektierte ich später über den Grund dafür. Und das hängt natürlich mit der Neigung des ÖRR zusammen, seine Zuschauer erziehen zu wollen, was sich seinerzeit schleichend zu etablieren begann. Mir fiel dies damals besonders schmerzlich im zuvor stets gerne gesehenen TATORT auf und zwar wurde das vor allem bei der Lena Odenthal stark sichtbar. Ich spottete noch so für mich im stillen Kämmerlein, dass jene Produktion sich peu à peu in eine Art von Film noir entwickelt hatte und der einzige Lichtblick damals eigentlich jeweils der "Wie hieß er jetzt noch?" gewesen ist. Ach ja natürlich, Andreas Hoppe hieß der, aber wie war noch gleich der Serienname? Die Antwort folgte leider bereits kurze Zeit später, denn nur kurz nach meiner inneren Rückschau erhielt ich durch die Medien die Nachricht von seinem plötzlichen Tod, der mit 66 Jahren natürlich viel zu früh für alle war und es daher nun also nie wieder einen Kommissar Mario Kopper geben wird.
Wenn ich von meiner Empfänglichkeit für Visionen oder Synchronizitäten spreche, werde zumindest ich diese nie wieder anzweifeln. Dies gilt umso mehr, da sich viele meiner Eingebungen im realen Leben längst bewahrheitet haben. Allerdings war es zumeist so, wie ich es erst gestern erneut erleben durfte, nämlich dass die Manifestationen immer relativ kurzfristig erfolgten. Was nun aber das stärkste, je von mir empfangene Bild aus einer anderen Zeitlinie betrifft und weshalb ich nun schon seit acht Jahren an dessen Erfüllung glaube, das hängt dann wohl mit dem zusammen, wovon ich eingangs sprach. Damals wäre ich nämlich überhaupt noch nicht dazu in der Lage gewesen, die Größe des Künftigen zu erfassen. Und das wird auf mein Gegenüber ebenfalls zutreffen, da dieser bisher nur seine eigene, wundervolle Einzigartigkeit erleben durfte. Einer Frau wie mir kann er jedenfalls bisher nicht begegnet sein, denn dann wären wir längst miteinander bekannt. Mindestens.
27.08.2026 / 07:54